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Freitag, 12. Februar 2016

62. Frühjahrstagung der GfA „Arbeit in komplexen Systemen – Digital, vernetzt, human?!“, 2.-4.3.2016 in Aachen


Dr. Daniela Ahrens und Sven Schulte vom ITB sind auf der GfA  in der Session „Instrumente des Kompetenzmanagements“ mit einem Vortrag aus dem Verbundprojekt ArKoH vertreten. Der Titel des Vortrags lautet: „Betriebliches Kompetenzmanagement durch den Einsatz von Serious Games: Chancen und Risiken am Beispiel der Hafenwirtschaft

Abstract

Die Hafenwirtschaft oszilliert zwischen Tradition und Moderne: Auf der einen Seite bietet der Hafen nach wie vor für An‐ und Ungelernte sowie nicht einschlägig qualifizierte Personen einen Einstieg in die Hafenarbeit. Auf der anderen Seite verzeichnet die maritime Wirtschaft ein hohes Spezialisierungs‐ und Automatisierungsniveau. Während die körperliche Belastung durch die Technisierung abgenommen hat, sind im Zuge dieser Entwicklung die fachlichen Anforderungen gestiegen. Dies sowie der demographische Wandel führen dazu, dass Fragen der Kompetenzentwicklung und des betrieblichen Kompetenzmanagements von hoher Aktualität sind. Im Anschluss an erste empirische Ergebnisse des Forschungsprojekts „Arbeitsprozessorientierte Kompetenzentwicklung für den Hafen der Zukunft“ (ArKoH, gefördert durch das BMBF) diskutiert der Beitrag innovative Formen des betrieblichen Kompetenzmanagements am Beispiel der Verladung von High & Heavy – Gütern.

Auf der Grundlage von Interviews und Arbeitsprozessanalysen erfolgt die Umsetzung der Kompetenzentwicklung durch den Einsatz von Serious Games. Ein großer Vorteil des Einsatzes von Spielen ist, dass das Spiel gerade nicht als „Lernsituation“ erlebt wird und damit insbesondere jene Personen anspricht, die bislang nur eine geringe Motivation an der Teilnahme von Weiterbildungsveranstaltungen hatten (Kerres/Bormann/Vervenne 2009) 1 . Ziel des Beitrages ist es, Chancen und Risiken von Serious Games für die Kompetenzentwicklung zu skizzieren. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Frage, ob und wie arbeitsprozessorientiert gelernt werden kann.

Homepage: http://gfa2016.de/